Evgeny Ring Quartett

 

Evgeny Ring – Altsaxophon

Sascha Stiehler – Klavier

Philip Rohmer – Kontrabass

Dominique "Gaga" Ehlert – Schlagzeug

 

 

Auch wenn der Saxofonist Evgeny Ring Namensgeber der Formation ist – das „Evgeny Ring Quartet“ vereint vier eigensinnige Köpfe, mit ganz unterschiedlichen musikalischen Visionen, individuellen Spielweisen und klanglichen Ästhetiken. Was die vier Jungs verbindet? – Sie alle suchen die Herausforderung, den Überraschungsmoment der Musik.

 

„Ich habe schnell gespürt, mit wem ich in einer Band spielen möchte“, sagte Evgeny zur Gründung des Quartetts 2007. Und scheinbar hat er damals das richtige Gespür bewiesen. In zahlreichen Konzerten tourte das Quartett quer durch Deutschland und Russland, erspielte sich innerhalb der Jazzszene schnell einen Namen und gewann u.a. den „Internationalen Jazzpreis Burghausen“ und beim „Jazzwettbewerb Hoeilaart Belgien“.

 

2011 erschien dann das gemeinsame Debütalbum „Ya Tashus“ (Double Moon / Sunny Moon). Übersetzt heißt es schlichtweg „Ich find’s geil“ – es ist der lockere Spruch eines russischen Freundes von Evgeny, der kurzerhand zum Albumtitel erklärt wurde. Und genauso unverkopft zeigt sich auch die Spielweise des Quartetts: „Jeder von uns hat nicht nur sein eigenes Instrument, das als Ausdrucksmittel funktioniert, sondern formt damit auch das Spiel der anderen“, meint Evgeny.

 

2015 erschien über das Schweizer Jazzlabel UNIT das zweite Album des Evgeny Ring Quartet „Mesokosmos“. Dahinter verbirgt sich der Gedanke einer künstlich geschaffenen Welt, die viel Raum lässt für Beobachtungen und Experimente. Die insgesamt neun Stücke des Albums bewegen dabei sich zwischen traditioneller Struktur und moderner Interpretation, verbinden Erwartungsbilder mit improvisatorischem Freigeist. Die Kompositionen stammen allesamt von Evgeny selbst, erzählen seine Geschichten. „Jedes Stück hat seine ganz eigene Farbe, die Evgeny komponiert. Und wir drei mischen dann wild darin rum“, sagt Pianist Sascha. „Und so entsteht ein Rot in dutzenden Variationen, aber letztlich bleibt es eben immer ein Rot.“

 

Die Stärken eines jeden herauskitzeln, gemeinsamen Freiraum schaffen für individuelle Ideen, darum geht es dem Quartett. All das funktioniert aber nur durch die enge Verbindung der vier Jungs zueinander. Und aus diesem Vertrauen, dieser Offenheit und Freundschaft entstehen immer wieder Einzigartigkeiten – im Improvisieren, auf der Bühne und im Leben selbst.

 

Evgeny Ring Quartet

feat. Bastian Ruppert

Foto by Sandra Ludewig

 

Für die Aufnahme der aktuellen CD "Mesokosmos" haben wir uns einen Gast eingeladen. Bastian Ruppert bereichert mit seinem Gitarrenspiel die Farbpalette der Musik und unterstützt die Entstehung der neuen Klängen.

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